Zwei Brüder von vier Eltern

Der Vater von Esel hat zwei Söhne, von denen einer nicht Teddy heißt, während Teddys Mutter einen Sohn hat, der weder Esel noch der andere Sohn von Esels Vater ist. Esels Mutter ist dabei nicht die Mutter von Teddy, aber trotzdem die Mutter eines Sohnes, dessen Vater nicht Teddys Vater ist. Teddys Vater wiederum hat einen Sohn, der Teddy heißt, und möglicherweise noch einen zweiten, der für dieses Rätsel keine Rolle spielt, außer dass er nicht Esel sein darf, weil Esel bereits der Sohn eines anderen Vaters ist.

Wenn nun jeder Vater genau einen der beiden Söhne hat und jede Mutter ebenfalls genau einen der beiden Söhne hat, aber kein Vater mit der falschen Mutter und keine Mutter mit dem richtigen Vater verwechselt wird, wie viele Söhne haben dann vier Eltern zusammen?

Idee: Guess the numbers

Das große Podcast-Duell 5 – Jetzt wird geheiratet! (Teil 1)

Es ist wieder soweit: Esel und Teddy treten im großen Podcast-Duell gegen die Titelverteidiger Johannes und Stefan vom Podcast „Luft nach oben“ an, diesmal als Doppeljahres-Ausgabe, weil wir beim Aufnehmen kurzerhand ins neue Jahr gerutscht sind. Moderiert wird das Ganze wie immer von Becci, die das Duell vorbereitet und ihm auch direkt ein neues Motto verpasst hat: „Jetzt wird geheiratet!“ Hochzeitsspiele, Treueschwüre und emotionale Wunden kommen also inklusive. Es hat einen Riesenspaß gemacht, vielen Dank, Becci!

Teil 2 hört ihr drüben im Feed von Luft nach oben.

Musik: Hotshot by Scott Holmes Music (CC), Mariachi Snooze von Kevin MacLeod unterliegt der Lizenz Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 4.0“

Mit der Fairtrade-Pistaziencreme nach dem Discounter-Toastbrot werfen

Esel: Sag mal, Teddy, wollen wir das Thema heute wirklich noch aufmachen? Mir ist das ehrlich gesagt Banane.
Teddy: Jetzt spiel nicht das sortierte Studentenfutter. Hier geht’s um B12, da kann man nicht einfach so tun, als wäre nichts.
Esel: Na gut, aber eins sag ich dir gleich: Alles hat ein Ende, und wenn wir hier nicht aufpassen, drehen wir uns im Kreis wie ne Spiralkartoffel.
Teddy: Möglich. Trotzdem solltest du nicht gleich eine Extraportion Mandeldrink verlangen, nur weil dir der erste Gedanke nicht schmeckt.
Esel: Ach komm, sonst heißt es wieder Rache ist Nuss, und am Ende mache ich dich noch zur Falafel.
Teddy: Das würde ich an deiner Stelle lassen. Du versuchst dich hier doch gerade nur durchs Sojahack zu mogeln.
Esel: Mag sein. Aber ich sehe schon wieder deine Gurkentaktik: erst kleine Scheiben, dann plötzlich das große Ganze.
Teddy: Wenn du so weitermachst, fange ich an, die Durian zu riechen. Irgendwas stinkt doch hier.
Esel: Jetzt laber mir nicht Datteln ans Ohr. Du wohnst doch gedanklich sowieso schon im Tempura-Ring.
Teddy: Besser als ständig drum herumzureden. Also: ran an die Fritten!
Esel: Moment, bevor wir loslegen, sollten wir die Sache vielleicht noch wie Tofu auspressen und alles rausholen, was drinsteckt.
Teddy: Einverstanden. Aber danach ist wirklich Schluss. Mir ist das dann wieder völlig Banane.
Esel: Abgemacht. Und wenn nicht, weißt du ja: Rache ist Nuss.

Danke für die Idee, germanwithsammy!

Trias bombastofantastischer Entitäten

Gesprochen wird hier (fast) nur über Sinnvolles. Erleben Sie selbst, was passiert, wenn zwei senile Zausel beschließen, ihren epistemologischen Diskurs mit einer ordentlichen Portion Dadaismus, Lexik-Fetischismus und vokabularischem Hokuspokus zu würzen? Richtig: eine Podcast-Folge, so arbiträr wie autochthon und dabei herrlich obsolet in ihrer Struktur.

In dieser semantischen Tour de Force versuchen Esel und Teddy, sich gegenseitig mit hochgradig obskuren Fremdwörtern und absurden deutschen Vokabeln zu tranchieren – wohlgemerkt: nicht im Wettkampfmodus! Denn, Achtung: Das ist kein Contest. Es ist ein performativer Affront gegen Stringenz und Verständlichkeit – eine Hommage an das vituperative Palaver.

Dabei wird nicht nur die Obsoleszenz feinsäuberlich seziert, es wird auch tändelnd mit Synekdochen jongliert, während sich die beiden Hosts unverwandt in ihren jeweiligen Affektkontrollkatastrophen verheddern. Was als Hommage an Jimmy Fallons „Word Sneak“ beginnt, degeneriert in eine sprachliche Orgie aus Hypostasierungen, Deklamationen und stabilösem Welkesinn.

Und obwohl sich niemand an ein Axiom hält und das Ganze eher einem nebulösen Dekonstruktionsschaulauf gleicht, bleibt eines gewiss: Diese Folge ist ein bombastofantastischer Affront gegen jegliche semantische Kohärenz.

Klingraschelknackrauschprassel

Dein Schritt im Schnee, ein sanftes Knirschen,
Wie Noten, die ins Weiß sich schreiben.
Das Kaminfeuer knistert, knackt und flüstert
Wir zwei, wir dürfen bleiben.

Klaviertöne perlen durch den Raum,
Klingen kristallklar wie gefrorene Zeit.
Draußen raschelt Wind in welkem Laub
Während drinnen Wärme sich ausbreitet.

Der Föhn rauscht weiß, verdeckt die Welt,
Schafft uns ein Eiland, still und klein.
Rhythmen des Herzens, Rhythmen des Atems
Pulsieren zwischen dir und mein.

Das Brausen des Meeres in der Ferne,
Wie Sehnsucht, die nie ganz verstummt.
Während zwitschernd frühe Vögel singen
Und Hoffnung durch die Lüfte summt.

Zirpen der Grillen in samtener Nacht,
Wenn Sterne über Liebenden stehn.
Sommerregen trommelt sanft aufs Dach,
Lässt Träume sich im Takt drehn.

Glocken läuten, hallen durch die Luft,
Klingen wie silbernes Geleit.
Klimpernde Windspiele tanzen im Wind,
Wie Versprechungen der Ewigkeit.

Und über allem schwingt die Klangschale,
Summt einen Ton, der alles eint.
In diesem Klangraum find ich dich,
Wo Liebe alle Töne neu vereint.

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