Routinerouten-Roundtrip

Ich gehe durch ein verlassenes Land
Ich kenne den Weg wie meine Westentasche
Ich spüre den Boden unter meinen Füßen
Setze mich an den Fluss, und irgendwie ist alles wieder wie früher

Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann

Ich fahre über die Brücke
Kenne jede Kurve, jede Abfahrt auf dem Weg
Da ist der Weg, den ich früher so gut kannte.
Ist das die Zeit, an die ich manchmal zurückdenke?

Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann

Hast du ein bisschen Zeit? Wollen wir zusammen losfahren?
Ein bisschen reden, irgendwo, wo wir früher immer waren?
Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht nochmal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen

Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Sag mir, wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann

Hast du ein bisschen Zeit? Wollen wir zusammen losfahren?
Ein bisschen reden, irgendwo, wo wir früher immer waren?
Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht nochmal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen

Oh, oh-oh
Ah, oh

Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht nochmal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen
An einen Ort, den nur wir kennen

Benutzte Tools:

streetwarp.com
www.maptogpx.com

Es gibt auch höhere

Wir feiern unser 20. Jubiläum! Am 10.4.2027 ab 16 Uhr im Wasemer Turm in Rheinbach. Wenn du dabei sein willst, fülle einfach das Formular aus. Wir freuen uns riesig über jede Zusage! 

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Die Hintergrundgeschichte:

Im Jahre des Herrn 1248, als man in Köln den Grundstein für einen Dom legte, bot man auch Meister Wilfried aus Rheinbach die Arbeit auf dieser größten Baustelle des Reiches an. Er lehnte aber ab und fing stattdessen an, einen Turm in Rheinbach zu planen. Meister Wilfried hatte nämlich geträumt, dass dort an einem fernen Apriltag zwei Männer des Wortes ein Fest feiern wollten.

Die Mauern des Turmes machte er besonders dick, damit die Liebe darin festen Halt finden würde. Rund baute er den Turm, damit der Blödsinn nirgends anecken könne. Und er baute ihn mit Absicht nur zum zweithöchsten Turm der Stadt. „Es gibt auch höhere“, soll Meister Wilfried der Überlieferung nach gesagt haben.

Der Turm hat seither viel erlebt. Als man zu Beginn des 14. Jahrhunderts eine Mauer um die Stadt zog, plante man den Turm kurzerhand mit ein. Im 16. und 17. Jahrhundert diente er gar als Gefängnis. Im 19. Jahrhundert rissen die Rheinbacher ihre Stadtmauer wieder ab, den Turm jedoch ließen sie stehen. Denn die Stadtwachen gaben von Generation zu Generation einen Befehl weiter: Der Turm sei mindestens so lange zu hüten, bis die zwei Männer des Wortes ihn für sich beanspruchen wollten.

Auch das Corps der Rheinbacher Stadtsoldaten hält an dieser Tradition fest. Seit 1973 beheizen sie den Turm sogar. Und jedes Jahr am 11. November stellen sie ihr Wachhäuschen vor dem Turm auf, angeblich zum Beginn des Karnevals. Doch in Wahrheit wachen sie den Winter hindurch, damit sich die Prophezeiung aus dem Traum von Meister Wilfried eines Tages erfüllen kann und der Turm, der heute Wasemer Turm genannt wird, in jenem April für das Fest gewappnet ist.

Klavier: Music by BlackPy Beats from Pixabay

Weitere Links zur Folge:

Atzige Dreifotzigmaus

Eine Folge über die Absurdität von Persönlichkeitstests, kleine persönliche Geständnisse, das Älterwerden und die Erkenntnis, dass Esel und Teddy trotz aller Unterschiede erstaunlich ähnlich sind.

atzigfotzigmausig.de

Eigentlich sind die Menschen doch alle gut

Teddy: Heute waren irgendwie alle nett. Im Hotel, beim Konzert, in der Kneipe – nur entspannte Menschen.

Esel: Eigentlich sind die Menschen doch alle gut.

Teddy: Das dachte ich beim Konzert auch. Alle glücklich, freundlich, einander zugewandt.

Esel: Und trotzdem läuft auf der Welt so viel schief. Warum gibt es Kriege? Wir sind doch alle nur Menschen, die Träume haben.

Teddy: Das klingt jetzt schon ziemlich platt.

Esel: Wollen wir das wirklich veröffentlichen?

Teddy: Nee, oder?

Esel: Nee, sicher nicht. Viel zu platt.

New Dawn

Scouting For Girls

Auf dem Bürgersteig vor 3 Savile Row (leider nicht)

Zwanzig Jahre. Zwanzig Jahre habe ich gewartet.

Damals hat es irgendwann einfach nicht mehr gepasst. Jeder ist seinen Weg gegangen. Und wahrscheinlich haben beide lange geglaubt, dass es besser so war.

Ich stehe in den vordersten Reihen, ziemlich weit links, aber nah genug dran.

Jetzt kommen sie Arm in Arm auf die Bühne, ein bisschen unbeholfen vielleicht, aber sie müssen ja erst wieder herausfinden, wie das geht. Eigentlich tun sie gar nichts Besonderes. Es reicht schon, dass sie da sind. Zusammen. Und plötzlich sieht alles so einfach aus.

Als hätten sie sich all die Jahre vermisst. Als wäre das, was damals nicht mehr gepasst hat, mit der Zeit wieder passend geworden.

Vielleicht waren sie ja doch gar nicht so verschieden gewesen.

Vielleicht passen sie ja doch sogar verdammt gut zusammen.

Dann ist alles still, Freude, Spannung, neben mir weint jemand. Dann geht er ans Mikro. „Hallo, Herr Müller!“

Und das Stadion tobt.

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