Klarinetten-Karl und Trompeter-Pan
Wir müssen uns auf einen musikalischen Auftritt beim Podstock vorbereiten, daher steht diese Folge ganz im Zeichen der Fortbildung: Heute testen wir, wie viel Musikwissen Teddy zwischen Nasenflöte und Trompete hat.
Herr Müller spielt zehn kurze Audio-Schnipsel ab, Teddy muss zuordnen, mitnotieren, umsortieren und dabei möglichst nicht komplett an seinem Vertrauen in die eigene Kompetenz scheitern. Es wird geraten, zurückgespult, neu entschieden, und zwischendurch kurz überlegt, ob man nicht einfach eine Stunde lang nur labern sollte.
Zum Nachhören der Beispiele (ohne die zu erratenden Fachwörter) sind hier die Quellen aus der Folge:
- Musik, die klingt, als wäre jetzt wirklich Schluss
- Ein gehaltener Ton, der leicht in der Tonhöhe wackelt
- Derselbe Ton, nur deutlich höher oder tiefer, aber irgendwie „gleich“
- Töne, die kurz, abgehackt und sauber getrennt kommen
- Ein Ton, der absichtlich ein kleines bisschen „falsch“ ist und genau dadurch besonders viel Ausdruck bekommt
- Mehrere Stimmen/Schichten, die gleichzeitig in unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen
- Zwei oder mehr Töne, die zusammen spannend, kratzig oder unangenehm wirken (aber genau deshalb Emotion erzeugen)
- Der Akzent sitzt zwischen den erwarteten Schlägen
- Eine Tonleiter, in der wirklich jeder Halbton nacheinander gespielt wird
- Eine kleine musikalische Figur, die direkt wiederholt wird, nur höher oder tiefer
Damit steht dem Podstock und unserem großen musikalischen Ruhm praktisch nichts mehr im Weg. Außer vielleicht der Realität.